Areal Schleife Zug.
Die SBB möchte die beiden ca. 9000 m2 und ca. 8000 m2 umfassenden Areale Schleife in Zug neu nutzen. Im vergangenen Herbst wurde eine öffentliche Ausschreibung durchgeführt, bei der sich interessierte Planungsteams für die Teilnahme am Studienauftrag bewerben konnten. Auf den beiden zentrumsnahen, nördlich und südlich der Feldstrasse, soll eine städtebaulich und architektonisch qualitätsvolle Überbauung mit Wohnungen und ergänzenden Nutzungen entstehen.
Lage.
Die Areale liegen am Nordrand der Stadt Zug ca. 300 m von der Stadtbahnhaltestelle Lindenpark entfernt. Mit der geplanten Nordzufahrt erhält das Gebiet einen optimalen Anschluss an die Autobahn N4a. Die Fusswegdistanz zum Bahnhof Zug beträgt ca. 600m, zum Einkaufszentrum Metalli ca. 900 m
Projekt.
Der Studienauftrag für die Überbauung der beiden Arealteile Nord und Süd der Schleife Zug ist entschieden: Das Beurteilungsgremium hat nach einer öffentlichen Ausschreibung das Projekt des Churer Planungsteams Valerio Olgiati ausgewählt. Ziel des Studienauftrag war es, zu einem Projekt zu gelangen, das städtebaulich attraktiv ist, eine optimierte, nachhaltige Wertschöpfung generiert und die Entscheidungsgrundlage für die Investitionsstrategie der SBB bilden soll. Zu den Beurteilungskriterien zählten – neben der städtebaulichen und architektonischen Qualität – das Nutzungskonzept und die Wirtschaftlichkeit.
Das Projekt von Valerio Olgiati schlägt zwei längliche, leicht zu einander versetzte Baukörper vor, die auf allen Seiten einen möglichst zusammenhängenden Freiraum übrig lassen. Das Beurteilungsgremium attestiert dem Projekt, dass es aus dem Kontext und der Stimmung des Ortes entwickelt wurde und über ein überzeugendes Grundrisskonzept verfüge. Eigenwillig im architektonischen Ausdruck und äusserst ökonomisch in Struktur und Konstruktion, liefert das Projekt einen wichtigen Beitrag zur gestellten Aufgabe.

Nun wird das Gespräch mit potentiellen Investoren gesucht. Die Realisierung der Überbauung, die auf beiden Arealteilen unabhängig erfolgen kann, sollte aus heutiger Sicht ab 2008 möglich sein. Das ausgewählte Projekt dürfte ein Anlagevolumen von insgesamt rund 110 Millionen Franken auslösen.
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